55 Fragen an Gott – Inspiration Bibel

55 Fragen an Gott – Inspiration Bibel

Eins gleich vorweg: Dieser Artikel kann Ihr Leben verändern. Aber dafür hat jeder einen freien Willen bekommen. Wenn Sie weiterlesen übernehmen Sie die Verantwortung für sämtliche Wirkungen und Nebenwirkungen 😉

Ich bin weder Theologin, noch Missionarin und ganz sicher keine Heilige. Auch brauche ich nicht in eine Kirche zu gehen, um Gott zu begegnen und moralische Entrüstung ist mir fremd, weil ich selbst genug verbockt habe. In meiner Welt wird Diversity in allen Facetten groß geschrieben und über den lieben Gott plaudere ich mit Agnostikern und Atheisten ebenso gern wie mit Vertretern verschiedenster Konfessionen oder wem auch immer. Wir sind ja alle Gotteskinder.

Allerdings irritiert es mich, dass alle möglichen Ideologien und Praktiken „angebetet“ werden, aber sobald es um Gott geht, blocken viele ab. Frage ich nach dem Warum, stellt sich immer heraus, dass sie schlechte Erfahrungen mit religiösen Regelwerken gemacht haben, die Bibel oder die wahre Bedeutung der zehn Gebote nicht kennen und Fehlinformationen aufsitzen, die ihnen irgendwer eingeredet hat.

Also versuche ich hier 55 der gängigsten Missverständnisse rund um Gott zu hinterfragen. Antworten liefern mir die Bibel, Experten und viele Links, die die jeweiligen Themen vertiefen. Ob und was davon jemand für sich an- und mitnimmt, bleibt jedem selbst überlassen.

Alles was ich hier weitergebe, basiert auf meiner persönlichen Begeisterung und stellt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Manches ist wissenschaftlich belegt. Da und dort ergänze ich Erfahrungen aus dem Leben. Gott sei Dank nicht alle aus meinem 😉

 

Höchste Zeit einiges klarzustellen

Seitdem ich ein Kleinkind bin, habe ich eine herzliche Beziehung zu Gott. Ich war nicht einmal ein Jahr alt, als er mir das erste Mal das Leben rettete.  Es sollten noch viele Male folgen. Wäre ich eine Katze, wäre ich schon längst tot. Ja, Gott braucht(e) bei mir immer viel Humor und Nachsicht. Was weniger daran liegt, dass er mich abenteuerlustig geschaffen hat. Vielmehr brachte mich mein freier Wille oft in  (lebensgefährliche) Turbulenzen.

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Psalm 139, 5

Aber Gott liebt ja zum Glück jeden – mit all seinen Fehlern. Er hilft einem durch den Morast und macht dann daraus besten Humus fürs weitere Leben. Auch in der Bibel ist keineswegs nur von Heiligen oder perfekten Menschen die Rede. Gott gebraucht Mörder, Prostituierte, Ehebrecher, Betrüger etc. um durch sie Großes für andere zu bewirken. Auch macht Gott keinen Unterschied zwischen Frau und Mann.

Bei den Menschen ist’s unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich. Matthäus 19,26

 

Der größte Bestseller aller Zeiten

Mich als Autorin faszinieren an der Bibel die spannenden Geschichten, die in einer bilderreichen Sprache erzählt werden. Alle handeln von Menschenschicksalen, die zunächst außergewöhnlich erscheinen. Aber bald erkennt man, wie diese Geschichten eng mit dem eigenen Leben verknüpft sind. Die Bibel ist kein Buch, das man einmal durchliest und basta. Sie ist Gottes lebendiges Wort, ein sich ständig verändernder Dialog.

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg. Psalm 119,105

Nicht von ungefähr ist die Bibel das wichtigste literarische Werk der Menschheitsgeschichte und das meistverkaufte Buch der Welt. Heute finden sich ihre Inhalte wie etwa das Evangelium nach Johannes auch auf Youtube, es gibt kostenlose Bibel-Apps oder man lässt einen Bibelvers auf sich wirken.

Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. Hebräer 4,12

 

Ein paar Daten und Fakten zur Bibel

  • Das Wort Bibel kommt aus dem griechischen „biblia“. Das bedeutet „Bücher“
  • Die rund 70 Bücher erstrecken sich über rund 1600 Jahre
  • Die Bibel ist das bedeutendste historische Dokument aller Zeiten
  • Sie ist in über 2200 Sprachen erhältlich und ständig kommen weitere dazu
  • Rund 20 Millionen Stück werden alljährlich hergestellt, womit sie Weltbestseller ist.
  • 1452 wurde die Bibel erstmals in lateinischer Sprache gedruckt. Zu verdanken war dies Johannes Gutenbergs Druckpresse mit den beweglichen Lettern.
  • 1534 hat Martin Luther die Bibel aus Urtexten übersetzt und schuf damit eine einheitliche deutsche Sprache.
  • Die Bibel ist das wohl am meisten wissenschaftlich untersuchte Buch aller Zeiten. Alle Texte des Alten Testament sind durch mehrere tausende Abschriften aus unterschiedlichsten Orten und Zeiten abgesichert.
  • Gottes Wort gilt für jeden. Gott macht keinen Unterschied zwischen Mann und Frau, weil Gottes Geistwesen männlich und weiblich in sich vereint. Das heißt: Frauen gehören ebenso zu den „Söhnen Gottes“ wie Männer Teil der „Braut Christi“ sind.

Alle Bibelverse stammen aus der Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016  mit freundlicher Genehmigung der Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. 

 

55 Fragen an Gott

Gottes Schöpfung

1 Wer hat das Universum erschaffen?

Wissenschaftler haben unendlich viel Faszinierendes über das Universum herausgefunden, das einen sprachlos macht. Alles ist ein zusammenhängendes und logisches Wunderwerk und zwar vom allerkleinsten Teilchen bis zum allergrößten System. Bis heute gibt es keine befriedigende Antwort darauf, wie all das entstehen konnte. Fix ist nur: Alles läuft ordentlich und in sich nach einem (göttlichen) Plan. Rund 40 % aller US-Naturwissenschaftler glauben an Gott und sind sich einig: Aus Nichts kann nichts entstehen.

Die Schöpfung Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag. Mose 5, 1-5

Wie entstand das Universum? 90“-Hardfacts mit Dr. Johannes Hartl

2. War der erste Mensch ein Mann?

Ebenso wie Gott Mann UND Frau in einem ist, war auch der erste Mensch, der als Gottes Abbild geschaffen wurde, männlich und weiblich in einem Wesen.

Als Gott den Menschen schuf, machte er ihn nach dem Bilde Gottes und schuf sie als Mann und Frau [Anm.: in einer Gestalt] und segnete sie und gab ihnen den Namen „Mensch“ zur Zeit, da sie geschaffen wurden. Mose 5, 1-2

Da alle Tiere aber zu zweit waren, gab Gott schließlich auch dem Menschen ein „Gegenüber“. Er nahm den weiblichen Teil aus dem ersten Menschen und formte daraus Eva, mit der Adam dann im Paradies lebte.

Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht. […] Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und schämten sich nicht. 1 Mose 2, 18 und 25

 

3. Entstand die Frau aus der Rippe des Mannes?

Hierbei handelt es sich um einen Übersetzungsfehler. Mit „Rippe“ ist nicht der Knochen gemeint, sonst würde ja den Männern eine Rippe fehlen. Im hebräischen Text steht das Wort tsäla. Dieses Wort steht an allen anderen Stellen in der Bibel für „eine Seite“ oder „einen wichtigen Teil“ z. B. den eines Gebäudes. Das Wort an dieser Stelle bezeichnet also den wichtigen weiblichen Teil des ersten Menschen. Diesen entnahm Gott als dieser eingeschlafen war und formte daraus die Frau.

Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen und er schlief ein. Und er nahm eine seiner Rippen [Anm.: den weiblichen Teil] und schloss die Stelle mit Fleisch. Und Gott der HERR baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm. 1 Mose 2, 21

 

4. Ist Gott weiblich?

Dass in unserer Sprache der Heilige Geist männlich ist, beruht auf einem weiteren Übersetzungsfehler aus der männerdominierten Zeit, in der Martin Luther lebte. Tatsächlich ist „der“ heilige Geist in den hebräischen Urtexten des Alten Testaments weiblich. Das hebräische Wort Ruach bedeutet Lebensatem, Geistkraft, Energie und Wind und kommt im Alten Testament fast 400 Mal vor. Zudem gibt es in der Bibel viele Frauen, die Wichtiges bewirken. Auch Jesus machte nie einen Unterschied und viele Frauen zählten zu seinem engsten Freundeskreis.

Diese Weisheit [Anm.: Gottes Geist] habe ich geliebt und gesucht von meiner Jugend an und danach getrachtet, sie mir zur Braut zu nehmen, und ich habe ihre Schönheit lieb gewonnen. Sie ist von herrlichem Adel, denn sie ist eine Gefährtin Gottes, und der Herr aller Dinge hat sie lieb. Denn sie ist in Gottes Wissen eingeweiht und hat teil an seinen Werken. Die Weisheit Salomos 8, 1-4

 

5. War die Vertreibung aus dem Paradies Evas Schuld?

Eva UND Adam waren gleichermaßen schuld. Als Gott es dem ersten Menschen, Adam, bereits explizit verbot, vom Baum der Erkenntnis zu essen, war Eva ja nicht einmal noch erschaffen.

Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte. Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben. Genesis, 1. Mose 2, 15-17

Später war Eva mit der Schlange allein, als diese in ihr Zweifel säte und sie anzettelte, in den Apfel zu beißen. Wieso stand Adam seiner Eva nicht bei? Zu guter Letzt hätte Adam „Nein“ sagen müssen, als Eva ihm den Apfel anbot. Schließlich hatte Gott es ihm explizit verboten davon zu essen. Aber stattdessen ließ er es sich schmecken und schob danach die Schuld auf seine Gefährtin und – auf Gott.

Da sprach Adam: Die Frau, die du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum und ich aß. Mose 3, 12

 

6. Sind wir Gottes Kinder oder Affen?

Wenngleich ich mich in meinem Leben zuweilen schlimmer als ein Affe verhalten habe, würde es mir nie in den Sinn kommen, mich dafür zu entscheiden, dass ich von Affen abstamme.

Nicht nur, weil die Theorie Darwins fehlinterpretiert wurde. Sondern weil es für mich unlogisch wäre, mich auf ein kleines, nur auf den putzigen menschlichen Verstand begrenztes Leben zu beschränken. Denn in diesem müsste man dann ja andere übervorteilen und alles an sich raffen, weil das Bisserl hier auf Erden dann alles wäre, was man bekommen kann. Und alles, was man je versäumt oder was einem entgangen ist, wäre unwiederbringlich verloren.

Da wähle ich doch lieber die Option, jeden Tag als geliebtes, mutiges Kind Gottes durch eine Welt voller Wunder zu gehen. Und wenn ich wieder einmal scheitere, dann kann ich mich darauf verlassen, dass mir vergeben wird und ich immer eine neue Chance, ein neues Leben und sogar ein neues Herz bekomme.

Denkt nicht mehr daran, was war, und grübelt nicht mehr über das Vergangene. Seht hin: Ich mache etwas Neues: Schon keimt es auf. Jesaja 43, 18

Und wenn ich etwas verliere, dann weiß ich, dass ich es irgendwann doppelt erstattet bekomme. Auch würde ich nie darauf verzichten wollen, menschlich unmöglich Scheinendes Gott sei Dank umzusetzen.

Und der HERR wandte das Geschick Hiobs, als er für seine Freunde bat. Und der HERR gab Hiob doppelt so viel, wie er gehabt hatte. […] Und Hiob starb alt und lebenssatt. Hiob 42, Verse 10, 16, 17

Letztendlich lebt es sich auch unbeschwerter wenn man weiß, dass nach dem Tod die große Party bis in alle Ewigkeit andauert. Gott liebt RnB 😉

Stammen wir vom Affen ab? 90“-Hardfacts mit Dr. Johannes Hartl

Gottes Wesen

7. Wie heißt Gott?

Gott hat unzählige Namen und Bezeichnungen. Das mag für den beschränkten menschlichen Verstand schwer zu erfassen sein, aber Gott kann man halt weder in ein paar Buchstaben pressen noch unter eine Schädeldecke. Der meistangeführte hebräische Name Gottes im Alten Testament ist JHWH – u.a. Jahwe ausgesprochen. Er kommt über 6800 Mal vor, wurde von Martin Luther mit „der HERR“ übersetzt und bedeutet „Der Seiende“, „Ich bin, der ich bin“, „der-Eine-in-Sich-Selbst-Seiende“. Aber Gott hat noch unzählige weitere Namen und Bezeichnungen.  Ich plaudere mit „Abba“. Das heißt in der aramäischen Muttersprache Jesu soviel wie „Papa“.

Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige. Offenbarung 1, 8

 

8. Wie schaut Gott aus?

Gott ist ein Gesitwesen, das mit menschlichen Worten nicht zu beschreiben ist. Aber fix ist, dass er kein seniler Tattergreis mit Bauch und langem Bart wie in 50er-Jahre-Filmen ist. Der Apostel Johannes  versuchte es in menschliche Worte zu fassen:

Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter und mitten unter den Leuchtern einen, der war einem Menschensohn gleich, der war angetan mit einem langen Gewand und gegürtet um die Brust mit einem goldenen Gürtel. Sein Haupt aber und sein Haar war weiß wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme und seine Füße gleich Golderz, wie im Ofen durch Feuer gehärtet, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht. Offenbarung 1, 12

 

9. Wo wohnt Gott?

Im Alten Testament „wohnt“ Gott in der Bundeslade , die manchen aus Steven Spielbergs Film „Jäger des verlorenen Schatzes“ bekannt ist. Danach wohnte Gott im prächtigen Tempel, den ihm der weise König Salomo, Sohn König Davids, errichtete. Im Neuen Testament hingegen lebt Gott durch sein menschgewordenes Wort Jesus und den Heiligen Geist in den Herzen aller Menschen, die ihn in ihr Leben einladen.

Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? Wenn jemand den Tempel Gottes zerstört, den wird Gott zerstören, denn der Tempel Gottes ist heilig – der seid ihr. Korinther 3, Vers 16-17

 

10. Ist Gott eine Wunschmaschine?

Gott lädt uns in der Bibel ein, Großes von ihm zu erbitten, sofern unsere Motive gut sind. Wer nicht bittet, der bekommt nichts.

Und ich sage euch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Lukas 11, Vers 9 

Wenn das, worum wir bitten aber nicht gut für uns ist, dann bekommen wir es nicht oder erst zu einem idealeren Zeitpunkt. Gott ist also keine Wunschmaschine sondern fürsorglich. Eltern würden ihr Kind auch keine vergiftete Torte essen lassen, so sehr das Kind auch darum betteln würde, weil sie so schön aussieht. Und man bekommt natürlich auch nichts, wenn es in böser Absicht geschieht.

Ihr bittet und empfangt’s nicht, weil ihr in übler Absicht bittet, nämlich damit ihr’s für eure Gelüste vergeuden könnt. Jakobus 4, Vers 3

 

11. Ist Gott Veganer?

Mir gefällt an der Bibel, dass sie jedem Freiheit bietet. So ist es in Ordnung, wenn man sich ausschließlich vegan ernährt. Der Prophet Daniel, der zehnmal klüger und verständiger war als alle Zeichendeuter und Weisen im Reich, ernährte sich nur von Gemüse und erfreute sich bester Gesundheit.

Da sprach Daniel zu dem Aufseher […] lass uns Gemüse zu essen und Wasser zu trinken geben. Und dann lass dir unser Aussehen und das der jungen Leute, die von des Königs Speise essen, zeigen […]. Und nach den zehn Tagen sahen sie schöner und kräftiger aus als alle jungen Leute, die von des Königs Speise aßen. Daniel 1, Vs. 11-16

 

12. Ist Gott ein Vegan-Terrorist?

Aber Gott macht auch klar, dass niemand das Recht hat, einen anderen zu verurteilen, weil er Fleisch isst. Denn alles ist von Gott und es soll sich niemand schlecht fühlen, weil ihn jemand lieblos behandelt.

Wer isst, der verachte den nicht, der nicht isst; und wer nicht isst, der richte den nicht, der isst; denn Gott hat ihn angenommen. Wer bist du, dass du einen fremden Knecht [Anm.: einen anderen] richtest? Römer 14, 3-4

Vegan, Vegetarisch? 90“-Hardfacts mit Dr. Johannes Hartl

Nicht das, was durch den Mund in den Menschen hineinkommt, macht ihn unrein, sondern was aus dem Mund des Menschen herauskommt. Matthäus 15,11

 

13. Ist Gott humorvoll?

Definitiv! Schließlich hat Gott alles Gute erfunden, also auch den Humor. Und wenn Gott keinen Humor besäße, hätte er Menschen wie unsereins nicht erschaffen. Es gibt in der Bibel Geschichten, die slapstickartige Szenen in meinem Kopf ablaufen lassen. Und jeder, der mit Gott lebt weiß, dass er sich gern Späßchen erlaubt. Zum Beispiel, wenn er wieder im allerletzten Moment ein Problem löst oder auf wundersame Weise ungewöhnliche Menschen und Dinge ins Leben bringt und für den menschlichen Verstand Unmögliches möglich macht 😉

Hundert Jahre war Abraham alt, als ihm sein Sohn Isaak geboren wurde. Und Sara [Anm.: ebenfalls fast 100 Jahre alt!] sprach: Gott hat mir ein Lachen zugerichtet; denn wer es hören wird, der wird über mich lachen. Und sie sprach: Wer hätte wohl von Abraham gesagt, dass Sara Kinder stille! Und doch habe ich ihm einen Sohn geboren in seinem Alter. 1. Mose 21, 5-7

 

14. Warum lässt Gott all das Leid auf der Welt zu?

Nicht Gott hat den Tod geschaffen. Strebt nicht nach dem Tod auf dem Irrweg eures Lebens, und zieht nicht das Verderben herbei durch das Werk eurer Hände. Denn Gott hat den Tod nicht gemacht und hat kein Gefallen am Untergang der Lebenden; sondern er hat alles geschaffen, dass es Bestand haben sollte […] und das Reich des Todes herrscht nicht auf Erden. Denn die Gerechtigkeit ist unsterblich; aber die Frevler haben den Tod herbeigerufen mit Worten und mit Werken. Denn sie hielten ihn für ihren Freund und sehnten sich nach ihm […] Weisheit Salomos 1, 12-16

Wenn man die folgenden Bibelverse Salomos liest, dann hat man nicht den Eindruck, dass diese Rede vor 3000 Jahren geschrieben wurde. Vielmehr zeigt sie das auf, was man heutzutage ständig überall hört und liest. Also wie leben und was reden nun diese „Frevler“, denen wir all das Traurige auf der Welt verdanken?

In die Irre gingen ihre Gedanken, und sie sagten zueinander: »Kurz und mühselig ist unser Leben, und wenn ein Mensch dahin ist, so ist es aus mit ihm. […] Unsre Zeit geht vorbei wie ein Schatten, und wenn wir weg sind, gibt es keine Wiederkehr; denn es ist besiegelt, dass niemand wiederkommt. Kommt nun und lasst uns genießen, was wir jetzt haben, und die Schöpfung auskosten, solange wir jung sind. Wir wollen mit bestem Wein uns füllen und uns salben, und keine Frühlingsblume soll uns entgehen. […] Das alles dachten sie – und irrten […] Denn Gott hat den Menschen zur Unvergänglichkeit geschaffen und ihn zum Abbild seines eignen Wesens gemacht. Aber durch des Teufels Neid ist der Tod in die Welt gekommen.  Weisheit Salomos 2, 1-25

Warum lässt Gott Leid zu? 90“-Hardfacts mit Dr. Johannes Hartl

 

 

Göttliches Knowhow

15. Was ist ein Evangelium?

Der Begriff Evangelium bedeutet „gute Nachricht“ oder „frohe Botschaft“ und bezieht sich zumeist auf die vier Evangelien von Matthäus,  Markus Lukas und Johannes im Neuen Testament. Sie dokumentieren das Leben Jesu, aus dem historisch bereits vieles nachgewiesen ist.

Durch die Evangelien mit Dave Stotts

Weitere Videos aus der Serie Drive Thru History durch die Evangelien.

 

16. Wie betet man zu Gott?

Es gibt keine fixe Regel. Das kürzeste Gebet ist wohl „Bitte hilf!“ Darüber hinaus ist alles möglich. Es gibt auch verschiedenste Arten zu beten. Die einen plaudern, für andere kann es JEDE (alltägliche) Tätigkeit sein, die man für Gott macht. Egal ob Windeln wechseln, Boden wischen, tanzen, handwerkliche oder kreative Arbeiten etc. Im „Vater unser“ ist alles verpackt: Lobpreisen und Bitten.

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, um sich vor den Leuten zu zeigen.[…] Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. [Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.] Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Matthäus 6, Vers 5-15

 Beten mit Harfe und Gesang: Petra Zöller

17. Warum muss ich Gott fürchten?

Das Wort „fürchten“ bedeutet in der Bibel häufig Gott ehren, preisen und danken, was bei den vielen wundervollen Dingen, die er ständig für einen tut, nicht schwer fällt. Wer gerade meint, dass Gott nichts für ihn tut, der notiere bitte einen Tag lang alles Gute, das für ihn selbstverständlich geworden ist, aber keinesfalls selbstverständlich ist, wie z. B. Luft zum Atmen, sein Körper, Strom, Klospülung, Morgenkaffee, Warmwasser, Duschgel, Essen, Trinken, Kleidung usw. Das wird eine lange Dankes-Liste!  Sich zu überlegen, was man am anderen schätzt und wofür man ihm dankbar ist, hilft übrigens auch bei Beziehungskrisen aller Art 😉

Lobt Gott und dankt ihm vor allen Geschöpfen, dass er euch Gutes getan hat, damit man seinen Namen preist und rühmt! Verkündet die Worte Gottes allen Menschen in Ehren und verschweigt nicht sein Lob! Es ist gut, das Geheimnis eines Königs zu verbergen, doch die Werke Gottes soll man offenbar machen und in Ehren preisen. Tut Gutes, so wird euch das Böse nicht finden. Tobias 12, 6-7 

 

18. Wurde Jesus am 24. Dezember geboren?

Nein. Wie so vieles, was nicht in der Bibel steht, wurde das Datum nach Bedarf angepasst. Wann genau Jesus geboren ist, darüber recherchieren und diskutieren Theologen und Bibelforscher. Dabei ist das eigentlich nicht wichtig. Weil Hauptsache ist, dass es das Wunder Weihnacht gibt. Mir gefällt es, Jesu Geburtstag am 24. Dezember zu feiern. So vertreiben hierzulande Liebe und Licht der Adventzeit die Dunkelheit und Kälte.

 

Gottes Wort ist Leben

19. Wer darf die Bibel lesen?

Man kann aber man muss keiner Konfession angehören, um sich von der Bibel inspirieren zu lassen. Jeder ist eingeladen die Bibel zu lesen und sich das von Gott sagen lassen, was ihn stärkt und weiterbringt.  Zum Einsteigen empfiehlt sich eine  (Kinder-)Einsteigerbibel mit erklärenden Kommentaren, man kann in vielen Youtube-Videos biblische Inhalte erfahren oder man lädt sich eine kostenlose Bibel-App herunter und lässt sich die Erzählungen unterwegs, beim Warten oder beim Verrichten alltäglicher Arbeiten vorlesen. Es geht aber nie um Quantität sondern um Qualität. Anstatt mehrere Kapitel rasch durchzulesen, kann es inspirierender sein, einen einzigen Bibelvers auf sich wirken zu lassen. Manche halten sich an Bibellesepläne, andere ziehen es vor, die Bibel irgendwo aufzuschlagen.

 

20. Wer hat die Bibel geschrieben?

Die Bibel wurde von über 40 Menschen geschrieben, die alle vom heiligen Geist inspiriert waren. Alle Inhalte der Bibel hängen von der ersten bis zur letzten Seite zusammen, obwohl sie über viele Jahrhunderte hinweg entstanden sind. Überall befinden sich Querverweise und Zitate auf Texte, die Jahrhunderte davor oder danach geschrieben wurden. Selbst wenn ein hochintelligenter Mensch versucht hätte, all das zu planen, wäre das über diesen großen Zeitraum hinweg völlig unmöglich gewesen. Um nur ein einziges von unzähligen Beispielen zu nennen: Viel über Jesu Leben wird bereits detailliert im Buch Jesaja prophezeit, das rund 700 Jahre vor Christi Geburt geschrieben wurde.

Seht die Jungfrau wird ein Kind erwarten! Sie wird einem Sohn das Leben schenken und er wird Immanuel genannt werden. Das heißt: Gott ist mit uns. Jesaja 7, 14 (Altes Testament)

Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. […] Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.  Matthäus 28, 18-20 (Neues Testament)

 

21. Was bringt einem die Bibel?

Das Mindeste: eine gute Allgemeinbildung. Die Bibel bildet die Grundlage vieler literarischer Werke, Staatsverfassungen, Menschenrechte, Unternehmen, Erfindungen, sozialer Einrichtungen, Kunst, Kultur, Musik und unzähliger anderer positiver Werke und Errungenschaften.  Seit jeher ist sie für Künstler jedes Genres eine wichtige Quelle, ebenso wie für Wissenschaftler, Unternehmer, Politiker und generell für alle, die in irgendeiner Form etwas bleibend Herausragendes leisten und schaffen woll(t)en.

Jeder von uns nimmt ständig Sprichwörter in den Mund oder begegnet im Alltag, in der Werbung etc. Inhalten und Geschichten, die aus der Bibel stammen. Wer möchte, für den wird die Bibel zu Gottes lebendigem Wort. Bitte anschnallen!

Wer weise ist, der höre zu und wachse an Weisheit, und wer verständig ist, der lasse sich raten, dass er verstehe Sprüche und Gleichnisse, die Worte der Weisen und ihre Rätsel.  Sprichwörter 1, 5

Inspiriert von Gott: Nena – In meinem Leben

22. Ist die Bibel ein Märchenbuch?

Viele Personen, Orte, Namen und Ereignisse des Weltbestsellers sind historisch belegt. Mit heutigem Stand gibt es unzählige Verifizierungen, wissenschaftliche Untersuchungen, historische Schriften und Aufzeichnungen, die das, was in der Bibel geschrieben steht, mehrfach belegen. Unter anderem gibt es sowohl über die Kreuzigung Jesu als auch seine Auferstehung mehr historische Dokumente aus verschiedensten Quellen, als es Nachweise für andere historische Großereignisse gibt. Zudem gibt es viele hochrangige (Natur-)Wissenschaftler, die an die Existenz Gottes glauben. Allerdings geht es letztlich gar nicht darum, Gott wissenschaftlich nachzuweisen. Warum? Weil dann wäre es ja keine freie Willensentscheidung mehr, eine Beziehung mit Gott einzugehen 😉

Wenn ihr nicht glaubt, dann werdet ihr nicht bestehen. Jesaja 7, 9

Ein interessanter Film zum Thema ist Der Fall Jesus nach dem autobiographischen Buch „Der Fall Jesus. Ein Journalist auf der Suche nach der Wahrheit“ von Lee Strobel, das über 17 Millionen Mal verkauft wurde.

23. Erweitert die Bibel den Horizont?

Wer in der Bibel liest braucht keine künstlichen Substanzen, um sein Bewusstsein zu erweitern. Abgesehen von oft sehr persönlichen „Ansprachen“, die einem durch und durch gehen, gibt es auch konkrete Herausforderungen fürs Gehirn wie etwa die „Offenbarung des Johannes“. Eine höchst inspirierende Lektüre, deren beschriebene Szenen so manche Synapse auf wundersame Weise sprengen 😉

Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit. Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst. Und er war angetan mit einem Gewand, das in Blut getaucht war, und sein Name ist: Das Wort Gottes. Und ihm folgten die Heere im Himmel auf weißen Pferden, angetan mit weißer, reiner Seide. Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren.  Offenbarung 19, 11-16

So ließ sich Regisseur Raffaele Mertes von der Offenbarung inspirieren:

 

Gott und Religion

24. Ist das Christentum eigentlich eine Religion?

Das Christentum als solches ist keine Religion. Aber aus dem Christentum haben sich unzählige religiöse Gruppierungen entwickelt. Eine christliche Gemeinschaft sollte positiv unterstützen. Wenn Religionen allerdings fordern, dass man einen Gott durch religiöse Regelwerke „zufriedenstellen“ und dass man sich seine Erlösung erst „verdienen“ muss, um nicht von ihm bestraft zu werden, dann widerspricht das Gottes Wort.

Ich [Anm.: Jesus] bin als Licht in die Welt gekommen, auf dass, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe. Und wer meine Worte hört und bewahrt sie nicht, den richte ich nicht; denn ich bin nicht gekommen, dass ich die Welt richte, sondern dass ich die Welt rette. Johannes 12, 46

Zur Vertiefung hier ein Video [1 h 20] von Dr. Johannes Hartl über Jesus und die Weltreligionen.

 

25. Muss ich in die Kirche gehen, um Gott zu begegnen?

Gott möchte mit jedem eine persönliche Beziehung, 7 Tage die Woche und 24 Stunden am Tag. Dazu kann man, aber man muss nicht in die Kirche gehen. Heutzutage gibt es viele Menschen, die ohne Vermittler zwischen Gott und sich ihr Leben am Wort Gottes orientieren.

Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Die Offenbarung des Johannes 21, Vers 6

Jeder, der Gott einlädt, trägt ihn im Herzen und findet Gott überall, nicht nur in der religiösen Sonntagsschublade. Mir hilft er bei Programmierproblemen, Prüfungen, Recherchen, Reparaturen von technischen Geräten, Verhandlungen, Shoppen, Anziehen und allen kreativen Tätigkeiten sowieso. Tatsächlich gibt es NICHTS, was ich ohne Gott tun würde. Dazu später noch mehr 😉

Verlass dich auf den Herrn von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand. Gedenke an ihn [Anm.: Gott] auf allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. Sprüche 3,5

 

26. Mag Gott religiöse Menschen lieber?

Gott schaut auf das Herz eines Menschen und liebt jeden. Reuige Sünder gleichermaßen wie religiöse Menschen. Bei letzteren besteht nur zuweilen die Gefahr, dass sie sich für etwas Besseres halten, weil es ihnen – zumindest oberflächlich betrachtet – besser gelingt, die Regeln ihrer jeweiligen Konfession einzuhalten. Religiös-hochnäsige Selbstgerechtigkeit erschwert allerdings die eigene Nähe zu Gott und verleidet sie auch anderen.

Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer [Anm: Strengreligiöser], der andere ein Zöllner [Anm.: Steuereintreiber]. Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! Ich [Anm.: Jesus] sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht. Lukas 18, 10-14

 

27. Will und braucht Gott religiöse Regelwerke?

Gott sagt explizit, dass er ehrliche Anbetung und keine Heuchelei möchte. Es geht ihm nicht um die Einhaltung komplizierter und schwer erfüllbarer Regeln, die er nie gefordert hat, sondern die eine „Anreicherung“ religiöser Gruppierungen sind. Vor allem aber will Gott keine „Vermittler“, die anstatt seine „Schäfchen“ zu hüten und sie zu ihm zu bringen, sie mit strengen Regelwerken, dem Schüren von Angst sowie dem Anprangern menschlicher Vergehen und Unzulänglichkeiten von ihm wegtreiben.

Dass doch einer unter euch die Türen zuschlösse, damit ihr nicht umsonst auf meinem Altar Feuer anzündet! Ich habe kein Gefallen an euch, spricht der HERR Zebaoth, und das Opfer von euren Händen ist mir nicht angenehm. Maleachi 1, 10

 

28. Liebt Gott nur perfekte Menschen?

Nobody is perfect 😉 Wer in der Bibel liest, erkennt rasch, dass bis auf Propheten wie Daniel oder Josef alle kleinere oder größere Schwächen haben. Petrus war cholerisch und verleugnete Jesus im entscheidenden Moment. Paulus verfolgte und tötete vor seiner Berufung Christen. Der Prophet Jona lief immer weg, sobald es schwierig wurde und jammerte herum. Elia tötete an einem Tag 450 Krieger und am nächsten saß er in der Wüste und hegte Selbstmordgedanken. Jakob war ein Betrüger. Jeremia fühlte sich zu jung um Gottes Wort zu verkünden, Abraham zu alt, um noch Vater zu werden. David – den sogar Atheisten aufgrund seines Kampfes gegen Goliath kennen – liebte und verehrte Gott von ganzem Herzen und schrieb wunderschöne Psalmen für ihn. Aber eines Tages wurde er zum Ehebrecher und Mörder. Aber Gott gibt jedem, der aufrichtig bereut, eine weitere Chance und er hilft, die Konsequenzen des falschen Handelns zu ertragen.

Denkt nicht mehr daran, was war, und grübelt nicht mehr über das Vergangene. Seht hin: Ich mache etwas Neues: Schon keimt es auf. Jesaja 43, 18

Guter Mensch ohne Gott 90“-Hardfacts mit Dr. Johannes Hartl

 

29. Verabscheut Gott Homosexuelle und Transgender?

Nein. An keiner Stelle in der Bibel wird die gleichgeschlechtliche Liebe verurteilt. Dennoch wird das Homosexuellen oft eingeredet und einige werden sogar exkommuniziert. Zitiert wird der Bibelvers 22 in 3. Mose 18: Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel.

Abgesehen davon, dass nicht einmal Papst Franziskus Homosexuelle  ablehnt, stolpern religiöse Gutmenschen über einen sprachlichen Übertragungsfehler. In der Lutherübersetzung aus dem Jahr 1912 ist der Bibelvers klarer formuliert:

Du sollst nicht beim Knaben liegen wie beim Weibe; denn es ist ein Greuel. 3. Mose, 18, 22

Verboten ist Pädophilie und dass niemand seine Macht einsetzen darf, um jemanden zu missbrauchen. Auch hier geht es um Wohlergehen und Schutz.  Zum einen für die Schwachen, zum anderen für die Täter vor ihrem eigenen (selbst)zerstörerischen Handeln.

Auch Transgender wird zuweilen eingeredet, dass Gott nichts von ihnen wissen will. Aber Gott liebt jeden und ist selbst Mann und Frau in einem.

Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei 1. Mose 1, 26

Was unter verbotene sexuelle Beziehungen fällt, wird in 3. Mose 18 aufgelistet.

 

Die zehn Gebote

„Die sind ja sowas von veraltet“, sagen viele. „Die sind topaktuell“, widerspreche ich und werde in aller Kürze Beispiele aus dem heutigen Leben bei den einzelnen Geboten anmerken.

30.  Muss ich erst Gottes Liebe verdienen?

Die Aufforderung die zehn Gebote einzuhalten ist keine Schikane, um Gott zu gefallen oder sich seine Liebe zu „verdienen“. Es gibt sie nur aus einem einzigen Grund: Jeder Mensch sollte hier auf Erden das bestmögliche Leben führen und sich nicht mit den negativen Konsequenzen seiner üblen Taten, mit Schuld und Gewissensbissen herumschlagen. Denn auch im 3. Jahrtausend gilt, dass alles Schlechte, was jemand anderen antut, also töten, betrügen, stehlen, lügen, neiden, hetzten etc. letztendlich immer auch dem Täter schadet.

Wer einen Stein in die Höhe wirft, dem fällt er auf den Kopf; und mit einem tückischen Hieb verwundet man sich selbst. Wer eine Grube gräbt, fällt selbst hinein; wer eine Falle stellt, fängt sich selbst in ihr. Wer dem andern Böses tut, auf den fällt es zurück, und er weiß nicht, woher es ihn trifft. Sirach 27, 25

Die schlechte Nachricht ist, dass nahezu jeder im Laufe seines Lebens gegen die zehn Gebote verstößt und dann mit den Folgen klarkommen muss. Die gute Nachricht ist, dass aus diesem Grund Gott in der Gestalt von Jesus Christus auf die Welt kam und für alle unsere Sünden – vergangene wie künftige – am Kreuz gestorben ist.

Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. Und Jesus bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. Als sie das hörten, gingen sie hinaus, einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand. Da richtete Jesus sich auf und sprach zu ihr: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt? Sie aber sprach: Niemand, Herr. Jesus aber sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr. Johannes 8, 7-11

 

31. Das 1. Gebot – Keine Götzenanbeterei

Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.  2 Mose 20, 3

Der Mensch wurde erschaffen um Gott zu lieben und anzubeten. JEDER von uns betet irgendwen oder irgendetwas an. Und wer nicht Gott an die erste Stelle setzt, der „betet Götzen“ an wie zum Beispiel Pop-Stars, Sportler, Social Media-Stars, Arbeit, Erfolg, Körperkult, materielle Güter aller Art wie Autos, Häuser, Mode, Schuhe, Taschen, Geld, Ruhm, Macht, Drogen, Alkohol, Pornografie – die Liste ist unendlich. Nur: Diese Götzen machen niemals satt und diese Art der „Anbetungen“ endet oft in (Liebes-)Dramen, Süchten, finanziellem Ruin, Unzufriedenheit, Neid, Ärger, Ängsten, Sorgen, Krankheit und Tod.

Kein andrer Gott sei unter dir, und einen fremden Gott sollst du nicht anbeten! Psalm 81, 10

Es gibt aber zwei gute Nachricht für alle Workoholics, Selbstanbeter (die schlimmste Form der Anbetung, weil sie irgendwann todunglücklich macht) und alle, die ihre Partner, Kinder und Besitztümer ungesund anbeten, um irgendwann leidvoll erkennen zu müssen, dass nichts und niemand sie auf Dauer erfüllen kann. Erstens: Gott zu danken und loben macht dauerhaft „satt“ und – glücklich! Und zweitens: Alles andere – Familie, Freunde, Erfolg, Ruhm, Ehre, Wohlstand u.s.w. – bekommt man dann, wenn es gut für einen ist, obendrauf.

 

32. Das 2. Gebot – Schaumamal

Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! 2 Mose 20, 3

Wir leben in einer Welt der Bilder und visuellen Medien, die unser Leben bestimmen, uns irritieren, Ängste und Minderwertigkeitsgefühle produzieren und unser Verhalten prägen. Wer zum Augenmenschen wird, ist unfrei, entwickelt Stereotypen und befindet sich ständig in einem Konkurrenzkampf, den er nie gewinnen kann. Schönheitswahn, Magersucht, krankhaftes Sporteln und Essen sind nur einige der Dämonen, die sich festkrallen.

Augenmenschen machen sich von anderen „ein Bild“, stecken sie in einen Rahmen, ver- und beurteilen und merken nicht, dass sie sich damit am meisten selbst schaden, weil sie sich dadurch vom Urteil anderer abhängig machen. Oft treffen sie falsche Entscheidungen, weil sie sich auf ihre Augen anstatt auf ihr Herz verlassen. Als Abraham seinem Neffen Lot die Wahl ließ, wo er weiden wollte, wählte dieser die saftigen Weiden, die er sah und landete dadurch in Soddom und Gomorrah. Die Bibel (2. Korinther 5, 7) empfiehlt, im Glauben und nicht im Schauen zu wandeln.

 

33. Das 3. Gebot – Himmel, Herrgott, Sakra

Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht. 2 Mose 20,7

Alles Böse was Menschen angeblich im Namen Gottes anderen antun, fällt unter dieses Gebot. Dazu zählen zum Beispiel Kreuzzüge, gewaltsame Eroberungen, Inquisition, Hexenverbrennungen u.v.m.

Im Kleinen heißt das: man sollte mit Gottes Namen nicht fluchen, falsch schwören, lügen oder betrügen sondern nur danken, beten und loben. Also anstatt das nächste Mal „Jessas Maria!“ oder „Kruzifix noch amal!“ zu brüllen und dadurch den eigenen Ärger noch mehr aufzuschaukeln bitte besser ein paar Mal tief durchatmen und „Jesus, bitte hilf mir!“ sagen. Ich hab beides ausprobiert. Weiterempfehlen kann ich nur die zweite Variante, weil sie wirkungsvoller ist und keinen zusätzlichen Schaden anrichtet.

 

34. Das 4. Gebot – Ich hab keine Zeit

Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tag ist der Tag des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun […]. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tag. 2. Mose 20,7

Tja, das ist wohl das Gebot, gegen das vor allem Selbstständige und Workoholics am häufigsten verstoßen. Dabei beweisen mittlerweile auch wissenschaftliche Studien, dass jeder Mensch regelmäßige Ruhezeiten braucht, um auf Dauer keinen gesundheitlichen Schaden zu nehmen. Auch dieses Gebot ist keine veraltete Schikane sondern will nur vorm Burnout bewahren.

 

35. Das 5. Gebot – Meine Eltern waren so mies

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird. 2. Mose 20,12

Ein Gebot, das für alle, die in ihrer Kindheit nicht geliebt und vernachlässigt, missbraucht, wohlstandsverwahrlost oder im Stich gelassen wurden, eine Herausforderung ist. Aber auch dieses Gebot will nur erreichen, dass man selbst besser lebt. JEDE Form von Groll, Bitterkeit, Rache und Hass zerstören IMMER einen selbst, während die Täter oft nicht einmal wissen, welchen Schaden sie angerichtet haben. Es wird auch nicht erwartet, dass diese Eltern oder andere Menschen, die einem übel mitgespielt haben, zu Freunden werden.

Aber man tut sich selbst Gutes, wenn man keinen Rachegedanken nachhängt, ver-gibt und sich nicht freut, wenn so jemand in eine Notsituation gerät. Das fünfte Gebot fordert auch „nur“, dass man Vater und Mutter ehren soll und das haben sie sich allein schon durch den Umstand verdient, dass man atmet. Zudem ist das Gebot explizit mit einer Verheißung verknüpft, nämlich dass es einem gut geht.

 

36. Das 6. Gebot – Töten auf vielerlei Weise

Du sollst nicht töten. 2. Mose 20,13

Ich möchte dieses Gebot breiter auslegen: Besonders im digitalen Zeitalter wird mit Worten, Werken, bösen Scherzen oder Mobbing vielen Menschen so großes Leid zugefügt, dass manche gefühlsmäßig sterben oder ganz real nur noch in Selbstmord einen Ausweg sehen. Meist beginnt alles mit dummen Bemerkungen, Vorurteilen, Bewertungen, Besserwissereien, die vom „Publikum“ als Kavaliersdelikte akzeptiert und amüsiert zur Kenntnis genommen werden. Selbst wenn alle spüren, dass das, was sie tun, nicht richtig ist und ihren inneren Frieden raubt. Zudem kommt dazu, dass kein „Täter“ einschätzen kann, wie das Opfer reagieren wird und welche Auswirkungen das dann auf ihn selbst haben wird.

 

37. Das 7. Gebot – Wenn Schmetterlinge flattern

Du sollst nicht ehebrechen. 2 Mose 20,14

Auch dieses Gebot soll jeden schützen, damit er gut lebt. Sollten Sie gerade mit dem Gedanken spielen, Ihren Partner zu betrügen, dann lassen Sie es sein. Hören Sie nicht auf vermeintliche Freunde, die das als völlig „normal“ empfinden oder so ärmliche Sätze wie „Genieß den Augenblick. Du hast ja nur dieses eine Leben“ von sich geben. Meist brauchen sie nur einen Komplizen, den sie in ihren eigenen Lebensmorast hineinziehen wollen. Das Schmetterlingsgeflatter mag ja kurzfristig nett sein, aber es steht in keiner Relation zu den langfristigen Konsequenzen. Die größten Leidtragenden sind nämlich die Ehebrecher, weil sie gleich drei Menschen belügen, betrügen und unglücklich machen – zwei andere und sich selbst.

Jesus aber sprach [Anm.: zur Ehebrecherin]: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr. Johannes 8. 11

 

38. Das 8. Gebot – Pack die Handtücher ein

Du sollst nicht stehlen, weder Geld oder Gut nehmen. 2. Mose 20,15

Wir sollen nichts nehmen, was uns nicht gehört bzw. wofür wir von einem anderen nicht ausdrücklich die Erlaubnis bekommen haben und was ihm in irgendeiner Form Schaden zufügt. Zu kriminellen Handlungen brauche ich an dieser Stelle nichts sagen. Das versteht sich von selbst. Erwähnenswert sind aber „Kavaliersdelikte“ wie das Mitnehmen von Büromaterialien, Klopapierrollen, Handtüchern etc. Am besten hört man auf seine innere Stimme der Weisheit, die einem gut hörbar sagt, was man tun soll und was nicht. Wer auf sie hört, wird gut schlafen, gut leben und immer in den Spiegel schauen können. Nur so nebenbei erwähnt: Raubkopieren, Urheberrechtsverletzungen u.v.m. sind ebenfalls Diebstahl.

 

39. Das 9. Gebot – Gerüchteküche

Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. 2. Mose 20,16

Du sollst nicht Falsches über deinen Nächsten verbreiten, niemanden belügen, verraten, verleumden oder seinen Ruf verderben. Stattdessen sollten wir ihn entschuldigen, Gutes von ihm reden und alles zum Besten kehren. Wenn man wütend und enttäuscht von jemandem ist, fällt das zugegebenermaßen schwer. Aber die verbale „Erleichterung“ steht in keinem Verhältnis zum schlechten Gefühl, das sich bald nach dem Lästern langfristig einnistet.

Wer seine Zunge hütet, bewahrt sein Leben; wer aber mit seinem Maul herausfährt, über den kommt Verderben. Sprüche 13,3

Ständig und überall wird gegen dieses Gebot verstoßen. Auf allen Medienkanälen, vor allem in „sozialen“, bei der Arbeit, in Lokalen, im Fitnesscenter. Überall wo zwei oder mehr Leute ins Gespräch kommen. Es wird unentwegt über Abwesende gelästert, böse getratscht. Unter dem Siegel der „Verschwiegenheit“ werden Geheimnisse weitererzählt und Legenden gebildet. Meist gibt es einen Rädelsführer und ein „sensationsgieriges“ Publikum. Täter sind die einen wie die anderen und beide verursachen großen Schaden. Denen, über die sie schlecht reden und vor allem sich selbst. Oder kennen Sie ein glückliches Lästermaul? In der Bibel stehen sie auf der gleichen Stufe wie Mörder und Diebe.

Niemand aber unter euch leide als ein Mörder oder Dieb oder Übeltäter oder als einer, der in Fremdes eingreift [Anm.: sich ungefragt in fremde Angelegenheiten einmischt]. 1. Petrus 4, 15

 

40. Das 10. Gebot – Übers Ohr gehauen

Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat. 2 Mose 20,17

Vielmehr soll man ihm helfen, all das zu behalten. Irgendwann im Leben hat sicher jeder schon irgendetwas unrechtmäßig genommen oder „behalten“ oder irgendjemanden überredet, abgeworben, betrogen oder aufgehetzt, obwohl er insgeheim genau wusste, dass sein Verhalten nicht okay ist. Die banale Ausrede „aber das machen doch alle anderen auch“ bringt leider den Seelenfrieden nicht zurück. Also künftig besser mit gutem Beispiel vorangehen.

Werft von euch alle eure Übertretungen, die ihr begangen habt, und macht euch ein neues Herz und einen neuen Geist.  Hesekiel 18,31 

 

Gott und Menschen

41. Wie viel Glaube braucht man?

Glauben hat mit Vertrauen zu tun. Das geht nicht automatisch und wird auch nicht erwartet. Gott genügt bereits ein Glaube so groß wie ein Senfkorn. Wer mit Gott durchs Leben geht, wird nicht überrumpelt sondern bekommt über die Jahre unzählige Vertrauensbeweise. Bis man sich über nichts mehr wundert. Zudem ist jede Beziehung individuell. Meine ist sehr humorvoll und erfordert einigen Mut. Also genau so wie es zu mir passt 😉

Es ist wie mit einem Senfkorn: Wenn das gesät wird aufs Land, so ist’s das kleinste unter allen Samenkörnern auf Erden; und wenn es gesät ist, so geht es auf und wird größer als alle Kräuter und treibt große Zweige, sodass die Vögel unter dem Himmel unter seinem Schatten wohnen können. Markus 4, 31

 

42. Ist ein Leben mit Gott fad?

Wenn man sich 24/7 auf Gott einlässt, dann ist ein Leben mit ihm abwechslungsreich, amüsant und – ja – ziemlich anstrengend. In der Bibel ist nirgendwo die Rede, dass Gott für uns ein eintöniges oder bequemes Leben vorsieht. Im Gegenteil: Wir sollen vielmehr Salz der Erde und ein Licht in der dunklen Welt sein. Da gibt’s immer genug zu tun.

Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr, außer weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. […] So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen. Matthäus 5, 13-16

 

43. Was werden die Leute sagen?

Bei aller Wertschätzung, aber die Meinung anderer oder gesellschaftliche Einschränkungen dürfen uns nicht aufhalten, über uns hinauszuwachsen und jenes außergewöhnliche Leben zu führen, das für uns vorgesehen ist. Nur Mut! Es ist besser den schmalen – schwierigeren – Weg zu wählen, weil der zur Bestimmung führt und „lebenssatt“ macht. Und wenn es wieder einmal besonders herausfordernd und arbeitsintensiv wird, liefert der Heilige Geist eine Extraportion Power 😉

Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind’s, die auf ihm hineingehen. Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind’s, die ihn finden! Matthäus 7, 12-14

Den schmalen Weg zu gehen bedeutet allen Widrigkeiten zum Trotz standhaft und mutig zu bleiben. Es bedeutet aber keineswegs zu rebellieren, also gewaltsam Änderungen herbeizuführen! Die Früchte von Rebellion sind nämlich immer Zorn, Wut, Streit, Kampf, Krieg, Zerstörung, Unfriede, Hass etc.

Nehmt an, ein Baum ist gut, so wird auch seine Frucht gut sein; oder nehmt an, ein Baum ist faul, so wird auch seine Frucht faul sein. Denn an der Frucht erkennt man den Baum. Matthäus 12,33

 

44. Und wenn ich bereits alles verbockt habe?

Der Apostel Paulus schreibt: „Ihr seid neue Menschen geworden, die ständig erneuert werden“ (Kolosser 3, 10). Das bedeutet, dass Gott jedem jeden Tag einen neuen Anfang schenkt, wenn man bereut, ver-gibt und Gott um ein neues Herz bittet. Anders als es religiöse Gruppierungen oft einreden wollen, muss man keineswegs perfekt sein oder etwas Bestimmtes leisten müssen. Gott liebt jeden so, wie er ist, mit allen Fehlern und Schwächen. Das weiß ich aus jahrzehntelanger Erfahrung 😉 Gott ist wie der Vater in der Geschichte vom verlorenen Sohn.

Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun. Hesekiel 36, 26-27

King – Friend of Sinners [8:05]

 

45. Was, wenn ich in der Vergangenheit feststecke?

Gott hat unsere Kniegelenke so geschaffen, dass wir nach vorwärts gehen. Mit der Vergangenheit zu hadern oder Angst zu haben ist sinnlos. Vorbei ist vorbei und lässt sich nicht mehr ändern. Sich Sorgen um etwas zu machen, das vielleicht irgendwann in grauer Zukunft passieren könnte,  ist ebenso unsinnig. Beides kostet nur Energie, die niemandem etwas bringt. Besser bittet man Gott, dass er aus allem – sowohl aus begangenen Fehlern als auch aus zum derzeitigen Zeitpunkt unmöglich erscheinenden Visionen – etwas Gutes macht.

Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige! Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde. […] Ich, ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen und gedenke deiner Sünden nicht. Jesaja 43, Verse 18,19,25

 

46. Verschont Gott mich vor Problemen?

Nicht unbedingt. Wenn es uns hilft, durch Probleme zu wachsen. Die Frage ist ja nicht, ob man Probleme hat, sondern wie man damit umgeht und ob man Gott an seiner Seite weiß. Wenn rundum einiges schief läuft, ist das noch lange kein Grund zu jammern oder sich Sorgen zu machen. Das bringt nichts und niemandem etwas. Besser geduldig, zuversichtlich und gelassen bleiben und jeden Morgen das Beste erwarten. Lästige Wartezeiten übersteht man am Besten, indem man anderen hilft und darauf vertraut, dass Gott für einen bereits am Werken ist …

Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen? Psalm 27,1

 

47. Und wenn all die guten Dinge doch nur Zufall sind?

Bei Gott ist nichts dem Zufall überlassen. Das will uns nur der Böse einreden, damit wir den Glauben an ein höhergeistiges Leben, an Fülle, Freude und das Vertrauen in Visionen und wunderbare Ereignisse im Leben verlieren. Probleme macht häufig der „freie“ Wille, der zuweilen in „Ego-Trips“ ausartet oder mangelndes Vertrauen in größere Möglichkeiten, als jene, die unser putziges Gehirn sich vorstellen kann und vor allem ein Mangel an Geduld und Gelassenheit! Damit verzögern wir oft das Gute, weil wir uns fürchten, sorgen oder vorschnell handeln.

Persönlicher Tipp: Wer es nicht glauben will, schreibe ab sofort alles, was in seinem Leben an vermeintlichen „Zufällen“ passiert auf. Über einen längeren Zeitraum hinweg wird er erkennen, dass sich eins zum anderen logisch zusammenfügt und wie bei einem Puzzle ein WUNDER-volles Ganzes ergibt.

 

Gott und Sexualität

48. Wie gehen Gott und Sex zusammen?

Gott ist Liebe. Sexualität ist eine wunderschöne Facette der Liebe, sie ist seine Erfindung und Gott war auch hier überaus kreativ 😉 Es heißt nicht umsonst, dass die wahre Liebe samt Sexualität zwischen zwei Menschen hier auf Erden der Vorgeschmack aufs Paradies sei.

Du hast mir das Herz genommen, meine Schwester [Anm.: Frau], liebe Braut, du hast mir das Herz genommen mit einem einzigen Blick deiner Augen, mit einer einzigen Kette an deinem Hals. Wie schön ist deine Liebe, meine Schwester, liebe Braut! Köstlicher als Wein ist deine Liebe! Und der Geruch deiner Salben übertrifft alle Gewürze. Von deinen Lippen, meine Braut, träufelt Honigseim. Honig und Milch sind unter deiner Zunge, und der Duft deiner Kleider ist wie der Duft des Libanon. Ein verschlossener Garten bist du, meine Schwester, liebe Braut, ein verschlossener Garten, ein versiegelter Born. Du bist wie ein Lustgarten von Granatäpfeln mit edlen Früchten, Zyperblumen mit Narden, Narde und Safran, Kalmus und Zimt, mit allerlei Weihrauchsträuchern, Myrrhe und Aloe, mit allen feinen Gewürzen. Ein Gartenbrunnen bist du, ein Born lebendiger Wasser, die vom Libanon fließen. Das Hohelied Salomos 4, Vers 9-15

Gibt es im Himmel Sex? – Dr. Johannes Hartl  

Allen, die es noch ausführlicher wissen wollen, empfehle ich diese beiden überaus sehenswerten und kurzweiligen Videos:

Let‘s talk about sex, baby Vol. 1Tobias Teichen
Let‘s talk about sex, baby Vol. 2Tobias & Frauke Teichen

 

49. Himmlische Partnerwahl

Liebesbeziehungen von Christen unterscheiden sich von anderen hoffentlich im Bestreben, sich nicht von kurzfristigen egoistischen Besitzansprüchen leiten zu lassen, sondern das Wohl des anderen zu fokussieren und sich bewusst für Treue und Stabilität zu entscheiden. Wenn beide Partner so denken, dann können sie sich fallen lassen und erleben den Himmel auf Erden. Gottes Weitblick bei der Partnerwahl ist auch definitv vertrauenswürdiger, als wenn man sich auf sein ungeduldiges Ego verlässt, das ständig zwischen Stolz, Zweifel, Misstrauen und unbeständigen Gefühlen umherschwankt. Allerdings können Gottes Kuppeleien sehr herausfordernd sein. Aber was Gott zusammenfügt, das soll der Mensch nicht trennen – weder aus Ungeduld, Bequemlichkeit oder weil es einem zu wichtig ist, was andere Leute dazu sagen (könnten).

Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. Die Liebe höret nimmer auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. […] Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. 1. Korinther 3, 4-13

Sex ist heilig 90“-Hardfacts mit Dr. Johannes Hartl

 

50. Ist Gott romantisch?

Einige Wissenschaftler meinen, dass die romantische Liebe eine Erfindung des 19. Jahrhunderts sei. Gott sei Dank hat jeder seinen freien Willen. Fakt ist, dass in der Bibel seit vielen Jahrhunderten einer der schönsten Texte zum Thema romantische Liebe und Sexualität steht: das Hohelied Salomos, in dem es um zwei Verliebte geht, die nichts auseinanderbringen kann.

Mein Freund ist mein und nach mir steht sein Verlangen. Komm, mein Freund, lass uns aufs Feld hinausgehen und unter Zyperblumen die Nacht verbringen, dass wir früh aufbrechen zu den Weinbergen und sehen, ob der Weinstock sprosst und seine Blüten aufgehen, ob die Granatbäume blühen. Da will ich dir meine Liebe schenken. Das Hohelied Salomos 7, 11

Außerdem ist in vielen Bibelgeschichten von Paaren die Rede, die in romantischer Liebe verbunden sind. Wie etwa Jakob, der 14 Jahre für seine Rahel arbeitete oder David, der für Batseba entbrannte. Und Gottes WUNDERvolle Dramaturgie toppt jede Hol(l)ywood-Lovestory. Allerdings erwartet er dafür zuweilen sehr viel Geduld, Zuversicht und Vertrauen.

Du bist der Gott, der Wunder tut Psalm 77,15

 

Gott und das wundervolle Leben

51. Müssen wir arm sein um in den Himmel zu kommen?

Gottes Plan sieht alles andere als ein trauriges, deprimierendes Leben in Armut vor. Wir müssen nicht darben, damit wir in den Himmel kommen. In der Bibel wird sehr viel von Geld, innerem und äußerem Reichtum gesprochen. Wer wohlhabend ist, sollte aber nicht geizen oder sein Geld und andere materielle Güter anbeten. Auch soll das Leben und die gute Laune nicht von Materiellem abhängig sein. Warum? Weil das krank macht.

Ich sage das nicht, weil ich Mangel leide; denn ich habe gelernt, mir genügen zu lassen, wie’s mir auch geht. Ich kann niedrig sein und kann hoch sein; mir ist alles und jedes vertraut: beides, satt sein und hungern, beides, Überfluss haben und Mangel leiden; ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht. Philipper 4,11-13

Ich war nie geizig, aber den Zehnt, also zehn Prozent von jeglichem Einkommen einfach so zu verschenken, kostete mich einige Überwindung. Heute macht es mir Freude, irgendjemanden oder eine Organisation auszuwählen, um meinen Zehnt zu „investieren“. Seitdem kommt ständig unerwarteter (Geld-)Segen, wie Gott es verspricht.

Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hiermit, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle. Maleachi 3, Vers 10

 

52. Erwartet Gott schlichte Kleidung?

Gott liebt alles Schöne. Nirgendwo in der Bibel steht geschrieben, dass man nur schlicht gekleidet und ungeschminkt durchs Leben laufen muss. Nur wer trauerte, zog sich in der Bibel einen Sack über und streute sich Asche aufs Haupt. Wer feierte, kleidete sich in edle Stoffe, verwendete duftende Salben und Schmuck usw. Aber auch hier gilt: Gott liebt alle Menschen, egal welchen Modegeschmack sie haben 😉

Ich freue mich im HERRN, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet, wie einen Bräutigam mit priesterlichem Kopfschmuck geziert und wie eine Braut, die in ihrem Geschmeide prangt. Jesaja 61, 10

Generell liebt Gott es großzügig, bunt und prächtig. Die Bibel ist voller Beispiele. Nicht zu sprechen von der göttlichen Schöpfung. Tiere, Pflanzen und wir Menschen sind auch nicht nur minimalistisch oder grau in grau geschaffen. Vielmehr ist sogar Allerkleinstes wunderschön geschaffen.

Da hingen weiße, rote und blaue Tücher, mit leinenen und scharlachroten Schnüren eingefasst, in silbernen Ringen an Marmorsäulen. Da waren Polster, golden und silbern, auf grünem, weißem, gelbem und schwarzem Marmor. Und die Getränke trug man auf in goldenen Gefäßen, von denen keins wie das andere war, königlichen Wein in Menge nach königlicher Weise. Und man schrieb niemand vor, was er trinken sollte; denn der König hatte allen Vorstehern in seinem Palast befohlen, den Wunsch eines jeden zu erfüllen. Ester 1, 6-8

 

53. Verabscheut Gott Tattoos?

Zwar steht in der Bibel, dass man sich nicht Ritzen oder Totenbilder in die Haut stechen soll, aber dieser Vers bezieht sich auf Selbstverletzung, Trauer und Schmerz. Gott will nicht, dass wir leiden oder uns Schmerz zufügen.

 Ihr sollt um eines Toten willen an eurem Leibe keine Einschnitte machen noch euch Zeichen einritzen 3. Mose 19, 28

Er liebt aber alles, was schön ist und uns glücklich macht. Ich glaube daher, dass ihm auch die Tattoos gefallen, die in den letzten Jahrzehnten Mode sind. Gewissermaßen hat Gott jeden von uns in seine Handflächen „tätowiert“.

Siehe, in die Hände habe ich dich gezeichnet  Jesaja 49, 16

Wie auch immer: sollte Gott wider Erwarten Tattoos doch nicht cool finden, dann liebt er auf alle Fälle alle seine Kinder, die welche tragen 😉 Mehr Gedanken dazu in „Tattoos und Christentum“.

Der Diakon, Rockabilly und Biker Rainer Fuchs hat sich sein Glaubensbekenntnis auf die Haut tätowiert. In seinem Buch „Gott geht unter die Haut“ erzählt er von Lebenskrisen und wie Gott ihn hindurch getragen hat.

 

54. Verbietet Gott Partys?

Feiern, Spaß und Freude sind wichtige Bestandteile unseres Lebens, damit wir körperlich, seelisch und geistig gesund bleiben. Wer unter Feiern allerdings nur versteht, sich derart mit Alkohol oder Drogen zuzudröhnen, dass er nichts mehr mitbekommt, Dinge tut, die er eigentlich gar nicht tun will und sich danach zum Kotzen fühlt, der sollte seinen Feier-Modus erweitern. In der Bibel wird sehr viel gefeiert und viele Tage und Wochen gegessen, getanzt und genossen.

Zu den Zeiten des Ahasveros, der König war von Indien bis Kusch über hundertsiebenundzwanzig Provinzen, als er auf seinem königlichen Thron saß in der Festung Susa, im dritten Jahr seiner Herrschaft, machte er ein Festmahl für alle seine Fürsten und Großen, die Heerführer von Persien und Medien, die Edlen und Obersten in seinen Provinzen, damit er sehen ließe den herrlichen Reichtum seines Königtums und die köstliche Pracht seiner Majestät viele Tage lang, hundertachtzig Tage. Und als die Tage um waren, machte der König ein Festmahl für alles Volk, das in der Festung Susa war, vom Größten bis zum Kleinsten, sieben Tage lang im Hofe des Gartens beim königlichen Palast. Ester 1, 1-5

Übrigens geschah auch Jesu erste Wundertat bei einem großen Fest. Auf der Hochzeit zu Kana verwandelte Jesus Wasser in besten Wein.

Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan. Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt’s dem Speisemeister! Und sie brachten’s ihm. Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten’s, die das Wasser geschöpft hatten –, ruft der Speisemeister den Bräutigam und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie trunken sind, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten. Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat. Es geschah zu Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Johannes 2, Vers 7-11

 

55. Glauben nur naive Menschen an Gott?

Technisch hat sich in den letzten Jahrzehnten extrem viel getan. Aber in all der Zeit ist noch nie ein Affe zu einem Menschen geworden, noch immer weiß man nicht im Voraus, wie sich ein Kind im Mutterleib entwickeln wird oder welche Auswirkungen Naturphänomene haben. All das können die allerklügsten Leute immer erst im Nachhinein analysieren.

Gleich wie du nicht weißt, welchen Weg der Wind nimmt und wie die Gebeine im Mutterleib bereitet werden, so kannst du auch Gottes Tun nicht wissen, der alles wirkt. Prediger 11, 5

Quasi jedes große Werk der Literatur, Staatsverfassungen und vieles mehr geht auf Menschen zurück, die vom Wort Gottes inspiriert wurden. Von den 2,26 Milliarden Christen sind viele engagierte Menschen, die oft im Stillen viel Gutes tun und die in Krisengebieten die Stellung halten, wenn alle anderen schon längst aufgegeben haben.

Was sagen Naturwissenschaftler?

Hochrangige Wissenschaftler, Künstler aller Genres, Staatsmänner, Entwickler, kurz: viele der allerklügsten Köpfe der Weltgeschichte glaub(t)en an Gott. Für Sir Isaac Newton führte wissenschaftliches Forschen zu einer größeren Erkenntnis Gottes, des Schöpfers des Universums. Der Wissenschaftler Johannes Kepler erkannte Gott als gütigen Schöpfer an, der die Natur aus dem Nichts geschaffen hatte.

Einige herausragende (Natur-)Wissenschaftler, die an Gott glauben:

Werner Aber – Mikrobiologe, Genetiker, Nobelpreisträger
Arnold Benz – Astrophysiker
Francis Collin – Genetiker, „Entschlüsselung des menschlichen Genoms“
Barbara DrosslPhysikerin, Theoretische Physik, Uni Dortmund
Peter C. Hägele – Physiker, Uni Ulm
Ed HubblAstronom
Alfred Krabbe
Astrophysiker, Flugzeugastronomie, Uni Stuttgart
John C. Lennox
Mathematiker, Oxford
Alister McGrath  Molekulare Biophysik, Historiker, Theologe, Oxford
Rosalind Picard – Elektroingenieurin,  Social Roboting, Affective Computing

Rosalind Picard – Coming to faith

 

Noch mehr wissenswerte Inspiration aus der Bibel:

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